Modemarke Nike

Nike und seine einzigartige Geschichte

 

Ähnlich wie die Firmen Coca-Cola und McDonald’s gehört der Sporthersteller Nike zu den bekanntesten Unternehmen, die aus Amerika stammen, und hat mit seinen Produkten weltweit für Furore gesorgt. Heute ist Nike der größte Sportartikelanbieter auf der Erde und hat die deutsche Konkurrenz Adidas oder auch Puma, weit abgehängt.

 

Die Gründung des Unternehmens

 

Fast jeder Jugendliche und Erwachsene auf der Welt kennt heutzutage die Marke Nike mit ihrem berühmten Logo, dem so genannten Swoosh, dem berühmten Haken. Bis heute zählen Schuhprodukte des Konzerns, wie die Nike Air Max Reihe, die unter anderem von Basketball-Legende Michael Jordan als Werbeträger bekannt gemacht worden ist, zu den beliebtesten Sportartikeln weltweit.

Doch bevor die Sportfirma zum Globalplayer und Weltmarktführer aufsteigen konnte, begann alles ein paar Nummern kleiner im amerikanischen Bundesstaat Oregon.

Die beiden Gründer des Unternehmens waren Bill Bowerman, ein ehemaliger Sporttrainer, der an der University of Oregon in Eugene arbeitete, und Phil Knight. Knight, der an derselben Universität einen Abschluss als diplomierter Wirtschaftswissenschaftler erwarb, war in seiner Freizeit ein guter Mittelstrecken-Läufer, der von Bill Bowerman trainiert wurde.

Die beiden schlossen Freundschaft und beschlossen schließlich mit ein paar hundert Dollar Startkapital, eine eigene Firma zu gründen, die Sportschuhe vertreiben sollte.

So entstand im Jahr 1964 zunächst das Unternehmen Blue Ribbon Sports, das Schuhe der Marke Onitsuka Tiger, später besser bekannt als Asics, an die Kunden brachte. Bereits im Jahr 1965 schaffte es das Unternehmen immerhin schon auf einen Gesamtumsatz von 20.000 Dollar. Langsam aber stetig gewann die Bowerman-Knight-Company an Größe.

Schließlich beschlossen die beiden Firmengründer auf eigene Sportschuhe zu setzen und legten ihren Fokus auf leichte profilierte Sohlen, die den Namen Waffelsohlen bekamen. Die Schuhe mit diesen Sohlen standen für ein sehr leichtes Gewicht, einen sehr guten Grip und eine lange Haltbarkeit.

Bowerman selbst arbeitete als Konstrukteur in dem Unternehmen mit und entwickelte das eigene Modell Cortez sowie den Laufschuh Tailwind, ein erster Schuh, der über eine Luftdämpfung in der Zwischensohle verfügte. 1972 brachte das Unternehmen die ersten Nike-Schuhe auf den Markt.

Den Namen lehnten sie an die antike griechische Siegesgöttin an. Parallel zur Markteinführung der Schuhe erfolgte auch eine Umfirmierung in Nike. Noch im gleichen Jahr lag der Umsatz des Unternehmens bei zwei Millionen Dollar, und Bowerman und Knight beschäftigten zu diesem Zeitpunkt 45 Mitarbeiter.

 

Expansion

 

Schon früh erkannten beide Firmenchefs, vor allem der studierte Wirtschaftswissenschaftler Knight, dass der Schlüssel zum Erfolg im Marketing liegt. Also begannen die beiden, auf sehr viel Werbung zu setzen und auch einiges an Kapital zu investieren.

Bei seinen Werbe-Kampagnen setzte das Unternehmen schnell auf Sportstars, als prominente Werbeträger, die die Marke publik machten sollten. Und tatsächlich ging diese Taktik auf. Der erste bekannte Name, der unter Vertrag genommen wurde, war Steve Prefontaine. Steve Prefontaine war ein amerikanischer Mittelstrecken-Läufer, der bei den Olympischen Spielen 1972 in München teilnahm und dort über die Distanz von 5000 Metern immerhin den vierten Platz belegte.

Er und weitere Läufer machten die neuen Nike-Schuhe und auch weitere Sportbekleidungsprodukte, die das Unternehmen inzwischen produzierte und vertrieb, bekannt. 1978 kam der Sprung des Unternehmens nach Europa und somit auch nach Deutschland.

Der ganz große Durchbruch gelang während der 80er-Jahre, als 1985 Michael Jordan unter Vertrag genommen wurde. Gemeinsam mit dem Basketballer wurde die „Air Jordan“-Kollektion entworfen, die dem Unternehmen mehr 2,6 Milliarden Dollar eingebracht haben soll. 1989 wurde die große Kampagne „Just do it“ lanciert, und es gelang der Firma an den deutschen Konkurrenten Adidas und Puma vorbeizuziehen und die Position des größten Sportartikelherstellers der Welt einzunehmen.

An diesem Fakt hat sich bis heute nichts geändert. 1994 stieg die brasilianische Fußballnationalmannschaft auf Nike-Bekleidung um und wurde im gleichen Jahr auch noch Weltmeister. Dies bescherte dem Sportartikelhersteller erneut ein riesiges Umsatzplus.

Ein Jahr später kaufte das Unternehmen für 395 Millionen Dollar den Eishockey-Ausrüster Canstar. Bereits ein Jahr später folgte der nächste Coup. Neuester und wichtigster Repräsentant des Nike-Labels wurde der US-amerikanische Supergolfer Tiger Woods.

Auch der Radprofi Lance Armstrong fuhr jahrelang im Nike-Dress. 2004 wurde der Sportbekleidungskonkurrent Converse für 305 Millionen Dollar gekauft. Seit 2012 ist der Nike-Konzern Hauptsponsor der amerikanischen Football-League NFL.

Kaufhäuser

 

Anfang der 90er-Jahre beschloss der Sportartikelhersteller seine Produkte auch in eigenen Kaufhäusern zu vertreiben. Unter dem Namen Niketown wurde das erste Haus im amerikanischen Portland eröffnet. Heute gibt es 14 dieser Kaufhäuser, die in den USA, in Frankreich, Großbritannien und in Deutschland zu finden sind. Das größte Niketown-Haus steht in New York, die erste und bislang einzige deutsche Filiale wurde 1999 im Berliner Stadtteil Charlottenburg eröffnet.

 

Das Firmenlogo

 

Das Nike-Logo ist genauso bekannt wie die Firma und die Produkte selbst. Entwickelt wurde dieser „Nike-Haken“ von der Grafikdesign-Studentin Carolyn Davidson. Der Überlieferung nach soll sie für den sogenannten Swoosh 35 Dollar erhalten haben.

 

 

Der Konzern heute

 

Der Nike-Konzern hat nach wie vor seinen Hauptsitz in Beaverton im Bundesstaat Oregon. Die Leitung teilt sich Philip Knight heute, der sich allerdings bereits 2004 auf das Amt des Vorsitzenden des Aufsichtsrates zurückzog, zusammen mit Mark Parker, der als CEO und President tätig ist.

Bill Bowerman ist bereits im Jahr 1999 verstorben. Heute beschäftigt das Unternehmen knapp 40.000 Mitarbeiter weltweit und machte im Jahr 2011 einen Umsatz von rund 20,9 Milliarden Dollar.

 

Gegen Rassismus

 

2005 initiierte der Nike-Konzern eine Antirassismus-Kampagne, die bis heute ihre Gültigkeit hat. Die Kampagne trägt den Namen „Stand up, speak up“, was zu Deutsch soviel wie „Steht auf, erhebt eure Stimme“ heißt und für eine Vielfältigkeit und eine Toleranz im Sport wirbt.

Vor allem in europäischen Fußballstadien kam diese Kampagne immer wieder in den vergangenen Jahren zum Einsatz.

Nun fragt man sich, was Nike bei Modepuppen.org zu suchen hat. Das hab ich mir zumindest gedacht, als ich den Artikel hier eingepflegt habe. Zum einen haben Modepuppen keine Nike Schuhe an, zum anderen sollte man als deutsche Seite ja auch die Produkte von Adidas und Puma promoten, oder zumindest einen gleichlangen Artikel dazu widmen.

Drum werde ich den Artikel nun auch mal einfach so lassen und schauen, was passiert. Das Nike-Logo hier zu verwenden, war natürlich verführerisch, aber da ich keine Rechtsabteilung unterhalte, werde ich das wohl lieber bleiben lassen und ein anderes schönes Artikelbild wählen. Nun viel Spass beim Weiterlesen.

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